Deutsch Polski   Sitemap Kontakt Impressum

Das Wasser

Die Oder bedeutete für die Menschen in den Anrainer-Landschaften und somit auch im Lebuser Land sowohl Lebensgrundlage wie Lebensgefahr. Sie lebten vom Fischfang wie vom Handel auf oder über die Oder, sie betrieben vor allem an ihren gefällereichen Nebenflüssen Mühlen und Fabriken und beackerten den fruchtbaren Boden ihrer feuchten Auen. Die jähr- lichen Hochwasser der Oder brachten aber auch immer wieder Not und Bedrohung und prägten vielerorts das Siedlungsbild.

Der Ort dieses Teils einer Ausstellung könnte z.B. ein Schiff am Ufer der Oder oder die alte Ziegelfabrik im Hafen von Wriezen sein. Die thematischen Schwer- punkte reichen vom Fischfang mit seinen spezifischen Gebräuchen (Hechtreißen), dem Handelsverkehr auf dem Strom und dem Fährverkehr über den Fluss (anschaulich dargestellt in Jochen Kleppers Roman "Der Kahn der fröhlichen Leute"), dem Brückenbau, der Regulierung des Stroms mit dem sozialen und sied- lungsgeschichtlichen Wandel der Dörfer (vom Rundling zum Kolonistendorf) bis zur Darstellung des Jahrhun- derte langen Kampfs gegen das Wasser und den verschiedenen Hochwassergeschichten (z.B. Bericht über den Tod des Herzog Leopold im Oderhochwasser von 1784 bei Frankfurt).

 

Das Land

mehr...

Der Krieg

mehr...

Der Frieden

mehr...